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Wie siehts eigentlich mit der Analogabschaltung aus? Was kommt danach, kann man unsere Satelitten Schüssel irgendwie aufrüsten?

Die Analogabschaltung beim Fernsehen via Satellit ist für Ende April 2012 geplant. Wer ältere Fernsehgeräte hat, benötigt dann zusätzliche Technik, um weiterhin Sendungen schauen zu können. Das gilt genauso auch für den Empfang von Rundfunkprogrammen.

Die meisten Nutzer von analogem Kabelfernsehen sind von ihren Providern bereits darüber informiert worden, dass die Analogabschaltung zum 3. April 2012 erfolgen wird. Das muss aber nicht zwangsläufig bedeuten, dass in den Haushalten keine analogen Signale mehr empfangen werden können. Es ist zu erwarten, dass einige Kabelnetzbetreiber ihre Kopfstationen mit Wandlern ausstatten, um alle Kundengruppen durch die parallele Bereitstellung von analogen und digitalem Fernsehen bedienen zu können. Ältere Fernseher, die noch nicht auf den Empfang von digitalen Signalen vorbereitet sind, können bei der Analogabschaltung mit so genannten Set Top Boxen nachgerüstet werden, die die Funktion eines Receivers beinhalten und von verschiedenen Herstellern angeboten werden. Sie bringen noch zusätzliche Funktionen wie Internetzugang oder die Nutzbarkeit als Festplattenrekorder mit. Die Umsetzung erfolgt über einen UHF-Modulator. Neuere Fernsehgeräte sind bereits mit einem Double- oder Triple-Tuner sowie einem Common Interface Slot ausgestattet. Hier ist keine Nachrüstung erforderlich.