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Ich würde gerne Wohngeld beantragen, doch ich weiß nicht genau, ob mir das überhaupt zusteht. Wie hoch darf mein Einkommen maximal sein, om Wohngeld beantragen zu dürfen?

Wohngeld, neben Arbeitslosengeld II eine weitere staatliche Leistung für einkommensschwache Bürger, soll das Wohnen als Grundbedürfnis eines jeden Bürgers schützen und diese Menschen vor Kündigung und damit auch Obdachlosigkeit bewahren. Seit 2013 ist die Wohngeldstelle in der Lage, mehrere Details zum Wohngeldhaushalt im Datenabgleichsverfahren zu prüfen.

Wer eine Unterstützung von der Wohngeldstelle benötigt, hat die Möglichkeit jederzeit einen Antrag  zu stellen, der im Internet heruntergeladen werden kann. Der Antrag ist im Übrigen auch für die Nutzung der Eigenimmobilie möglich. Die Berechnung erfolgt auf der Grundlage mehrere Umstände, wie beispielsweise die Anzahl der zum Haushalt gehörigen Familienmitglieder, das Haushaltseinkommen sowie die zu berücksichtigende Miete. Schüler, Studenden und Auszubildende erhalten Wohngeld in der Regel nur, wenn kein Anspruch auf BAföG besteht. Wohngeld wird in der Regel für ein ganzes Jahr bewilligt und es ist ratsam, bereits zwei Monate vor Ablauf des Bewilligungszeitraumes einen neuen Antrag einzureichen.

Mit Hilfe vom Wohngeldrechner kann der voraussichtliche Anspruch auf die staatliche Unterstützung bereits im Voraus berechnet werden, um zu sehen, ob sich die Antragstellung überhaupt lohnt. Allerdings bieten diese Rechner keine Gewähr, so dass eine Antragstellung im Zweifelsfall absolut empfehlenswert ist. Beim Wohngeldrechner müssen lediglich die Kosten der Unterkunft, die Anzahl der zu berücksichtigenden Haushaltsmitglieder sowie das Einkommen angegeben werden. Kindergeld und zum Teil auch das Einkommen der 16 bis 24 jährigen Kinder bleibt dabei unberücksichtigt. Auch die Freibeträge spielen beim Antrag auf Wohngeld eine Rolle. So erhält man beispielsweise einen Freibetrag von 600 Euro für jedes im eigenen Haushalt lebende Kind unter 12 Jahren. 

 

Was für Zuschüsse vom Staat kann man als alleinerziehende Person erwarten?

Die Palette der Zuschüsse vom Staat für allein erziehende Eltern ist breit gefächert. Welche man konkret bekommen kann, hängt immer von der individuellen Einkommenssituation des Elternteils, es Kindes sowie des Alters des Kindes ab.

Die wichtigsten Zuschüsse vom Staat für die Erziehung von Kindern werden über das Bundeskindergeld gewährt. Als Bezugsberechtigte kommen allein erziehende Elternteile und verheiratete Eltern in Frage. Eine zweite wichtige Position nimmt der Unterhaltsvorschuss ein. Er kann beim Jugendamt beantragt werden, wenn der nicht sorgeberechtigte Elternteil seinen Zahlungsverpflichtungen nicht nachkommen kann oder will. Zur Durchsetzung berechtigter Unterhaltsforderungen gibt es Unterstützungen wie die Beratungskostenbeihilfe und die Prozesskostenbeihilfe. In den ersten Lebensmonaten des Kindes kann Elterngeld beantragt werden. Der Kinderfreibetrag reduziert die zu tragende Steuerlast bei erwerbstätigen Elternteilen. Hat man Kinder, erhöht sich auch der Zuschuss zur privaten Altersvorsorge in Form der Riester-Rente. Wer als allein erziehender Elternteil erwerbstätig ist und nur ein geringes Einkommen hat, der kann über das Wohngeld einen Zuschuss zur Miete beantragen oder sich von der Zahlung der Betreuungsgelder für die Kita befreien lassen. Auch eine Ermäßigung für die Kosten der Schülerfahrtkarten wird auf Antrag vielerorts gewährt.